Frucht des Lebens

Unter diesem Thema – passend zur Jahreszeit – stand das 3. Modul des Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenkurses zur Franz-Kett-Pädagogik GSEB aus dem Erzbistum Köln …

Wie bereits in den Modulen 1 + 2 konnten wir auch für das 3. Modul vom 2. – 6. 10. die uns schon vertrauten Zimmer und den Gruppenraum in der Bildungsstätte Steinbachtalsperre beziehen. Mit viel Hallo, Umarmungen und herzlichem Willkommen fanden wir uns zur Begrüßungsrunde am Nachmittag ein. Die Freude auf die vor uns liegenden Tage war spür- und greifbar.

Nachdem im Modul 2, Eva Fiedler das Kursleiterteam mit Wigbert Spinrath und Maria Steinfort ergänzt hatte, war es diesmal Cyril Havel, der eigens zum Kurs aus Tschechien angereist war. Eva Fiedler und Cyril Havel, haben uns auf ihre je eigene Art, so viele bereichernde Erfahrungen mit der Franz-Kett-Pädagogik GSEB in ihren Anschauungen, Meditationen, Tänzen und Liedern geschenkt.

Wer von uns mit Blick auf den Ablaufplan befürchtete, dass ein „staubtrockenes“ Theorie-Modul bevorstand, der wurde auf positive Weise „enttäuscht“. Unser „Früchtekorb“ wurde gefüllt mit Anschauungen zum Wunder von Wachsen und Reifen am Bild des Kürbis; Franziskus und Bruder Tod, eine Anschauung, die uns mit der Endlichkeit, nein, eigentlich Umwandlung der Schöpfung und des eigenen Lebens, in Beziehung brachte; Mutter Theresa und ihrem Beispiel, Christus in den Ärmsten zu lieben und auch uns wahrzunehmen mit unserer eigenen Armut; mit der Geschichte von der Sonne im Land Malon und der Erfahrung, dass Licht überall da ist, wo Menschen sich einander zuwenden, wahrnehmen und wertschätzen; den Schatz der Bibel entdecken, aneignen, ihm einen Platz im Herzen geben. Das Morgenlob stimmte uns ganzheitlich auf den bevorstehenden Tag ein: „Schritte in die Zukunft wagen“ – anschaulich mit der Bibelstelle Num 13,1-33; Den Schatz im Alltäglichen suchen und finden. Im Psalm 8 legt uns Gott alle Schätze seiner Schöpfung zu Füßen. Einen bewegenden Gottesdienst feierten wir am Samstagnachmittag unter dem Thema „Fülle des Lebens“.

Ein besonderes Highlight war die spontane Einbeziehung einer Kindergruppe (ehemalige Kommunionkinder aus Köln), in unsere Abendrunde am Freitag. Voller Neugierde waren die Kinder in den Pausen in unseren Gruppenraum geschlüpft und schauten mit Staunen auf das Legematerial. So etwas hatten sie noch nicht gesehen, und sie waren total begeistert von einem Tanz, den wir von Cyril Havel gelernt hatten. Nach einer kurzen Absprache zwischen dem Kursleiterteam und der Kindergruppenleitung, wurden Kinder und Begleiter für unsere Abendeinheit eingeladen.

Nach einer Liedbegrüßung in der großen Runde, bildeten die Kinder einen Innenkreis und wir durften eine Anschauung von Maria Steinfurt mit den Kindern erleben unter dem Thema „Entdeck, was in dir steckt!“, mit der kleinen nacherzählten Geschichte „Der Punkt. Kunst kann jeder“ (vgl. Jahrbuch 2019). Die Außenrunde unterstützte die Vertiefungsphase musikalisch mit dem „Entdecker-Lied“.

Unerwähnt bleiben dürfen natürlich nicht: Geburtstagsfeier von Antje und Wigbert, feuchtfröhliche Abende in der Kellerbar, einsame und gemeinsame Spaziergänge in der Mittagspause rund um die Steinbachtalsperre, freier Nachmittag in Kleingruppen, z.B. Besuch der Bruder Klaus Kapelle, der mittelalterlichen Stadt Bad Münstereifel oder einfach ausspannen, abschalten, lesen.

Und: singen und tanzen (fromm und echt kölsch) während, vor und nach den Arbeitseinheiten.
Mit einer übervollen Schatzkiste oder um in der Jahreszeit zu bleiben: einem reichgefüllten Korb an neuen Erfahrungen und zugewonnenem Wissen der Franz-Kett-Pädagogik GSEB, guten und bereichernden Gesprächen, vertieften Freundschaften…. verabschiedeten wir uns am Sonntagmittag und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen beim 1. Praxistag am 23.11.19 in Hürth.

Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Wigbert und Maria für die Planung und Durchführung, die exzellente Leitung, ihren Humor, das gute Zeitmanagement, ihre Spontanität und Flexibilität, die persönliche Hinwendung und Wertschätzung für die Gruppe und jeden einzelnen von uns.

Trudel Zimmer

 

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