Bericht vom Redaktionsrat für das Jahrbuch GSEB

Zweimal jährlich trifft sich der international besetzte Redaktionsrat für das Jahrbuch Ganzheitlich sinnorientiert Erziehen und Bilden. Aus Österreich, Tschechien und Deutschland kommen derzeit die Mitglieder – und für Nachwuchs ist bereits gesorgt …

Bei den Sitzungen geht es jeweils um die Reflexion der vorangegangenen Veröffentlichung sowie die Ausrichtung des nächsten Jahrbuches. Die Fülle an interessanten Einheiten, die von Institutsmitgliedern eingereicht werden, zeugt von großer Kreativität und inhaltlicher Tiefe. Gleichzeitig haben wir dadurch die Qual der Wahl. Was dann letztlich aufgenommen wird, entscheiden wir nach der notwendigen Ausgewogenheit von Angebotsart, Zielgruppe, jahreszeitlichen Impulsen sowie dem jeweiligen Schwerpunktthema. Und oft bleibt die Notiz: „Schieben in eines der nächsten Jahrbücher“

In den Debatten um die Auswahl der Artikel oder auch des möglichen neuen Themas finde ich besonders inspirierend, dass durch die Besetzung des Rates aus unterschiedlichen Ländern, Berufsgruppen und Lebenssituationen ein breites Spektrum an Perspektiven vertreten ist. Es ist spannend, die verschiedenen Einschätzungen zu hören und miteinander einen Konsens zu finden. Und wenn die Meinungen auch bisweilen sehr konträr sind, fühle ich in allem eine tragende Verbundenheit, die sich u.a. vielleicht auch daraus speist, dass wir uns eben einer Beziehungs-Pädagogik widmen. Es macht sehr viel Freude, miteinander zu arbeiten.

Die fortführenden Aufgaben nimmt dann das Redaktionsteam wahr, das sich zu weiteren zwei Sitzungen trifft und ansonsten per Mail und Telefonkonferenzen kommuniziert.
Für das Jahr 2020 trägt das Jahrbuch GSEB folgenden Titel: Vom Glück.

Jahrbuch-2020Kann man vom Glück reden in unserer bedrohten Welt und Zeit? Ja, man kann und muss sogar, denn Glück ist nicht die Abwesenheit von Problemen, sondern berührt die Fähigkeit, auf richtige Weise mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Das Jahrbuch stellt praxiserprobte Einheiten für Kindergarten und Grundschule vor, in denen Kinder dahingehend gestärkt werden können. Geplant sind u.a. „Die Schnecke“, „Nüsse knacken“, „Die Halle des Lichts“, „Das Geschenk“ , „Glück im Unglück“ sowie viele weitere Anregungen – Änderungen vorbehalten.

Für den Redaktionsrat
Dagmar Kretz

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