Bericht aus der Vorstandsitzung in München

Nach einer langen Zeit mit Sitzungen in Onlineformat hat sich die Vorstandschaft

am Freitag, 13. Mai 2022 im Missiohaus in München erstmals wieder in Präsenz getroffen.  Die Freude darüber war sehr groß, da bei manchen Themen der Austausch in Präsenz doch ein anderer ist. Berichte und Rückmeldungen der Ausschüsse, Planung der Sommerwoche 2022 und der Fachtagung 2023, Finanzen …, sind nur einige der Themen, die auf der Tagesordnung standen.

Bei aller Arbeit die anstand, gab es am Abend noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein bei einem zünftigen bayrischen Abendessen und einem Spaziergang durch das nächtliche München. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden dann am Samstag die restlichen Tagesordnungspunkte bearbeitet, bevor wir uns zur Mittagszeit mit freudigem Herzen über das Wiedersehen und das gemeinsame Tun wieder in alle Richtungen auf den Heimweg machten.

Ostergruß des Vorstands

OSTERN 2022

Die Auferstehung mit Freude feiern?!

Können wir mit Freude Ostern, das Leben feiern, im Angesicht dessen, was gerade innerhalb Europas an Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Grausamkeit und Leid geschieht?

Können wir mit Freude singen „Jesus lebt“ im Wissen, dass nicht weit entfernt von uns Menschen unter schlimmsten Kriegsbedingungen leben und auch sterben?

Können wir jubeln über die Auferstehung Jesu in dem Bewusstsein, dass Millionen Menschen derzeit auf der Flucht sind, Angehörige zurücklassen mussten im Kriegsgebiet, sich in fremden Ländern zurechtfinden und neu beginnen müssen?

ODER

Müssen wir nicht gerade jetzt, von der Osterfreude erzählen, das Leben feiern, um all der schlimmen, unvorstellbaren Not, der Ungerechtigkeit gegenüberzutreten?

Müssen wir nicht gerade jetzt singen und erzählen vom auferstandenen Christus, um allen Hoffnung zu schenken, Hoffnung auf Frieden und Freiheit?

Müssen wir nicht gerade jetzt jubeln über die Auferstehung Jesu, um zu erzählen, dass neues Leben möglich ist, dass Unterstützung greifbar ist, dass Solidarität und Gemeinschaft besteht?

Mit diesem hoffnungsvollen Text von Stefanie Khalil wünschen wir Euch eine frohe und gesegnete Osterzeit.

Euer Vorstand

Kerstin, Cyril, Toni, Gerda, Arpad, Anita

‚Franz-Kett-Pädagogik GSEB‘ auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart

Trainer*innen des Institutes für Franz-Kett-Pädagogik GSEB bieten im offiziellen Programm des Katholikentages in Stuttgart vom 25. – 29. Mai zwei Workshops zur Franz-Kett-Pädagogik an. Einmal wird es eine Bibelarbeit nach Franz Kett im ‚Zentrum Bibel und Spiritualität‘ geben, ein weiterer Workshop findet im ‚Zentrum Familien und Generationen‘ statt.

Weitere Informationen hierzu geben:

Pastoralreferent Wigbert Spinrath, Trainer für Franz-Kett-Pädagogik GSEB Wigbert.Spinrath@franz-kett-paedagogik.de

Sozialpädagogin Maria Steinfort, Trainerin für Franz-Kett-Pädagogik GSEB Maria.Steinfort@franz-kett-paedagogik.de

Hier die Workshop-Angebote im Einzelnen:

Bibelwerkstatt im ‚Zentrum Bibel und Spiritualität‘ zum Thema:
Über die Sinne zum Sinn – Bibelarbeit nach Franz Kett 
Der Bibel ganzheitlich und sinnorientiert begegnen
Zeit:
Samstag, 28. Mai 22, 11.00–12.30
Ort der Veranstaltung:
Hospitalhof, EG, Salon, Büchsenstr. 33 ; Nächste Haltestellen: Berliner Platz (Hohe Straße) [U]; Stadtmitte [S;U]

Werkstatt im ‚Zentrum Familien und Generationen‘ zum Thema:
Glauben erleben nach Franz Kett
Über die Sinne zum Sinn
Zeit: Samstag, 28. Mai 22, 14.00–15.30
Ort der Veranstaltung:
Ev. Jugend Stuttgart, 2. OG, Atelier, Fritz-Elsas-Str. 44 ; Nächste Haltestellen: Berliner Platz (Hohe Straße) [U]; Stadtmitte [S;U]

Eindrücke vom Kurswochenende – „Die Hoffnung blüht auf“

Nach einer langen Pause (durch Corona geschuldet) konnten wir uns endlich wieder zu einem Kurswochenende vom 04. – 06. März in der Oase Steinerskirchen treffen. Die Freude über das Wiedersehen war bei den 27 Teilnehmerinnen groß und es fand ein reger Gesprächsaustausch bei einem gemeinsamen Abendessen statt.

Mit Begrüßungstänzen und verschiedenen Liedern starteten wir in die Abendeinheit zum  Thema „Hoffentlich, hoffentlich wird alles gut“. Über ein goldenes Seil traten die Teilnehmerinnen in Beziehung und eine Verbundenheit wurde wahrgenommen. Gemeinsam legten wir das Seil am Boden ab und es wurde zu einem Herzen geformt. Jede Teilnehmerin durfte ihre Hoffnungsgedanken ins Bild bringen.

Am Samstag starteten wir mit einem Morgenlob zum Thema „Wage einen neuen Blick“ in den neuen Tag. Ein besonderer Blick – ein Hoffnungsblick sollte die Teilnehmerinnen an diesem Wochenende nämlich begleiten. Nach einem leckeren Frühstück ging es gestärkt in den Vormittag. Wir gestalteten die Bodenbilder zu den Geschichten „Jesus macht heil – Der blinde Bartimäus“ und zu der Bilderbuchgeschichte „Varenka“.

Nach dem Mittagessen entdeckten wir, was für ein besonderer Schatz in einer Blumenzwiebel verborgen ist und wie kostbar auch wir sein könnten. Wir brachten auch noch die Kreuzgestalt in uns zum Ausdruck und gestalteten den Kreuzweg bis hin zu Ostern, wo neues Leben, neue Hoffnung erblüht. Gestärkt nach dem Abendessen gingen wir fröhlich und mit viel Schwung, begleitet durch Tänze und Lieder in die Abendeinheit. Wir durften die Geschichte „Charlotte das Huhn mit den langen Beinen“ erleben.

Am Sonntag schlossen wir dann dieses großartige und hoffnungsbringende Wochenende mit der Morgenbesinnung „Und die Hoffnung blüht auf“ ab. Mit vielen Hoffnungsworten und mit Vertrauen gestärkt traten wir nach dem Mittagessen unseren Hoffnungsweg nach Hause an.

 

Ein herzliches Dankeschön an Andrea Alt, Angelika Stegmair und Irmi Keiß (Musikalische Begleitung) für das liebevoll und herzerwärmende Kurswochenende

Ivonne Schöberl

Kinder angesichts von Krieg und Gewalt stützen – Jahrbuchanschauungen

Hier finden Sie einige Anschauungen aus den Jahrbüchern GSEB aufgelistet, in denen auf stärkende, positive Weise mit den Ängsten und Sorgen der Kinder umgegangen und darauf eingegangen wird.  Diese Einheiten können Erzieher und Erzieherinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern in Kindergarten und Schule durchführen.

Dabei sollen die Kinder gestärkt werden. Zudem wird Raum geschaffen, damit sie ihre Ängste und Sorgen aussprechen sowie ein Gefühl der Solidarität entwickeln können uvm.!

Sollten Sie keinen Zugang zu den Jahrbüchern haben, finden Sie in Kürze einige Anschauungen als Download auf franzkett-verlag.de

 

  • Die Kinderbrücke, JB 2013, S. 170
  • Die drei Schmetterlinge, JB 2016 / Band 7, S. 136
  • Mein Zuhause – dein Zuhause, JB 2016 / Band 7, S. 130
  • Grenzen überwinden – Brücken bauen, JB 2017 / Band 8, S. 139
  • In der Fremde ein Zuhause finden, JB 2017/ Band 8, S. 143
  • Ich bin anders als Du – Wir sind Kinder einer Welt (Kindergarten) JB 2012, S. 80
  • Vielfalt ist bunt – Vielfalt braucht Respekt (für Schule) JB 2017 / Band 8, S. 149
  • Der gute Ton (Schule, Teams), JB 2018 / Band 9, S. 38
  • Ich muss dir was sagen – vom verantwortungsvollen Umgang mit Worten (Schule), JB 2018 / Band 9, S. 174
  • Der gute Ton JB 2018 / Band 9, S. 38
  • Psalmen entdecken, Gefühle vor Gott bringen, JB 2019 / Band 10, S. 46
  • In meinen Gefühlen zuhause sein (Krippe/Kita), JB 2019 / S. 34

 

Impressionen des Basiskurses in Bamberg vom Februar 2022

Basiskurs – Institut für Franz-Kett-Pädagogik GSEB

2. Modul

10. – 12.02.2022 in Bamberg

Endlich war es so weit, nach 2 Jahren Pause konnte vom 10.02. bis 12.02.22 der 2. Teil des Basiskurses in Bamberg, im Montanahaus stattfinden. Die lange Unterbrechung kam durch die Corona- Pandemie zustande. 16 Teilnehmerinnen freuten sich über das Wiedersehen, das leider ohne der erkrankten Margit Kaiser stattfinden musste. Zunächst öffnete sich eine kleine Schatzkiste und brachte uns anhand Fotos den vergangenen Basiskurs wieder in Erinnerung. In Waben konnte jede Teilnehmerin für sich ein Daseinszeichen ablegen.

 

 

 

 

Ein kurzer theoretischer Ausflug in die Entstehungsgeschichte der Franz Kett Pädagogik GSEB wurde durch die bildliche Darstellung mittels Bäume und Verästelungen verdeutlicht.

 

 

 

 

 

Mit Partnerübungen am Seil konnten wir ohne Worte in Beziehung treten, wir erkannten, dass ein abgelegtes Tau uns in zwei Seiten unterteilt, 2 Seile lassen Gräben entstehen. Diese Schlucht zwischen uns wollten wir überwinden, aufeinander zugehen- Brücken bauen. Wir markierten unseren Standpunkt und gestalteten mit Legematerial einen Übergang- eine Brücke. Es wurde deutlich, dass wir verschieden aber verbunden sind- ein Zusammenhalten gibt uns Kraft, spendet Frieden.

Danach setzten wir uns mit den vier Phasen einer Anschauung auseinander und ordneten in Kleingruppen diese dem gerade Erlebten zu. Am Ende des Tages- ein Ritual für Erwachsene, das den Tag Revue passieren lässt und wir Gott den Tag übergeben können, beschloss unseren ersten Kurstag. Mit einem Morgenlob am Freitag zum Thema Gott- wie zahlreich sind deine Namen starteten wir in den neuen Kurstag. Unsere Mitte wurde ein besonderer Platz, eine goldene Mitte, kostbar, wertvoll, geheimnisvoll. Nachdem wir uns über unsere Namen Gedanken machten, überlegten wir, welche Namen stehen für uns für Gott. Wir sprachen diese aus und legten mit goldenen Streifen Zacken an unsere goldene Mitte, die anschließend noch mit Legematerial geschmückt wurden.

 

 

 

 

Den theoretischen Teil an diesem Tag bildeten die Erläuterungen zum Schauplatz in der Franz Kett Pädagogik GSEB. Zu diesem Thema gab es dann auch eine Kleingruppenarbeit. In der Gottessuchergeschichte „der hundertste Namen Gottes“ gibt es vier Schauplätze: die Stadt, die Wiese, die Wüste und die Oase. Jede Gruppe bereitete einen Schauplatz vor und gestaltete diesen mit den übrigen Teilnehmerinnen. Am Ende der Geschichte konnten wir „unseren“ hundertsten Namen Gottes auf ein Kärtchen schreiben und diesen mit einem Herz und Legematerial verzieren.

 

 

 

 

Anschließend erhielten wir einen theoretischen Einblick in das christliche Menschen- und Gottesbild im Rahmen der Franz Kett Pädagogik GSEB. Ein Film über das Leben von Franz Kett rundete den Abend ab. Mit „Wage einen Blick- einen neuen Blick“ machten wir uns bereit für den neuen Tag. Durch einen Bilderrahmen konnten wir auf den neuen Tag schauen. Auch auf das vorbereitete Bodenbild: Erde und Himmel. Wir betrachteten Erde und Himmel durch unseren Bilderrahmen und staunten über das, was wir erkennen konnten. Dies legten wir dann in unser Bild ab.

 

 

 

 

Nun beschäftigten wir uns mit der Tür/Tor- Thematik: Sie öffnen oder verschließen etwas, geben Sicherheit oder schließen aus. Auch wir Menschen können offen oder verschlossen sein. Ein großes Tor in der Mitte war unser Vorbild, wir bauten auch unsere Türe, was verbirgt sich hinter ihr? Auch unser Körper hat Türen. Zu guter Letzt wurde uns ein Schlüssel übergeben und wir gestalteten das Verborgene hinter unserer Tür. Den Abschluss dieser Einheit bildeten sogenannte Schlüsselwörter, die unser Herzen aufschließen können.

 

 

 

 

Der theoretische Teil beinhaltete hier die Auseinandersetzung mit dem Thema „Aneignung als pädagogischer Begriff“.

 

 

 

 

Unser letztes Thema befasste sich mit dem Palmsonntag. Jesus zieht in Jerusalem ein. In Kleingruppen arbeitete jedes Team die Deutungsphase in unterschiedlichen Formen aus: Gebet, Lied, Erklärung, Fragen.

 

 

 

 

In diesen 3 Tagen erhielten wir viele Impulse und Anregungen für unser weiteres Arbeiten und Leben. Die Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen eröffnete so manches Verstehen und Begreifen der Franz Kett Pädagogik GSEB. Gestärkt durch viele wunderbare Augenblicke und Gespräche konnten wir den Nachhauseweg antreten. Ein herzliches Dankeschön geht an Antje Buggisch, die diese Tage mit so vielen kostbaren Erlebnissen und Momenten bestückt hat.

Heike Jaufmann

Einladung zur 14. Mitgliederversammlung und zur Online-Fachtagung im Januar 2022

Erneut wird herzlich zur Online-Mitgliederversammlung am 14. Januar von 18.00 bis 19.30 Uhr eingeladen.

Ebenso wird voller Vorfreude auf den Online-Vortrag von Frau Prof. Dr. Hildegund Keul zur Fachtagung am 15. Januar von 9.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr eingeladen.

Hier ist der Anmeldeschein als PDF downloadbar!

Onlinetagung des wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Franz-Kett-Pädagogik GSEB am 30. Oktober 2021

 

Der wissenschaftliche Beirat unseres Instituts, bestehend aus acht Fachleuten, diskutierte über Themen, die vom Vorstand des Instituts bzw. von den Mitgliedern gestellt worden sind. (Für Mitglieder des Instituts ist im Mitgliederbereich das Protokoll ab 1. Dezember zu finden).

Zu den Themen zählten Überlegungen und Ideen zum geplanten Jahrbuch 2022, das nächstes Jahr zum Thema „trotzdem“ erscheinen wird. Inhalt wird aus aktuellem Anlass (Pandemie), aber auch weil es eine Grundgegebenheit jedes Menschen ist, die menschliche Verletzlichkeit (Vulnerabilität) sein. Selbstverständlich mit vielen praktischen Beispielen für die alltägliche Praxis.

Der Beirat hat auch sehr konkret über Regeln für die Berufung von Trainern und Trainerinnen sowie Kursleitern und Kursleiterinnen diskutiert. Er machte auf einige bedeutende Aspekte aufmerksam. Dadurch hat der Vorstand neue Impulse zum Weiterdenken bekommen.

Nicht zuletzt wurden im Beirat die wichtigsten aktuellen Themen der (Religions)Pädagogik erörtert, damit auch die Franz-Kett-Pädagogik am Puls der Zeit bleibt.

Impressionen der Sommerwoche in Steinerskirchen

Sommerwoche in Steinerskirchen: 02.08.-06.08.2021

„Als das Wünschen noch geholfen hat….“ – Mit Märchen nach Gott und Lebensmut fragen

Alle freuten sich riesig, dass nach einer außergewöhnlichen, durch Corona bestimmten Zeit, alles Wünschen offensichtlich geholfen hatte und wir uns 2021 endlich wieder zur Sommerwoche in der Oase Steinerskirchen treffen konnten.

TeilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz,                                                        Italien,  Tschechien und Ungarn freuten sich am Montag über das Wiedersehen und starteten mit einer „Schlüsseleinheit“ im wahrsten Sinne des Wortes zum Thema Märchen. Schlüssel, auch in Märchen ein häufig vorkommender Gegenstand, begleiteten uns aktiv, als auch Mit dem bekannten Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, welches von einem Glückskind erzählt, endete der Montag.

 

Mit einem Morgenlob am Dienstag zum Thema „Wasser des Lebens – mit offenen Sinnen Lebensspendendes entdecken und weitergeben“ machten wir uns bereit für allerlei Märchenhaftes. Heinrich        Dickerhoff,   Theologe,     Märchenerzähler, Märchenerkunder und Buchautor gab uns dann viele theoretische Informationen und Impulse zum Thema. Diese wurden von ihm an vielen Märchen veranschaulicht, die er zwischendurch sehr lebendig und eindrucksvoll erzählte. Die für Erwachsene gedachten Märchen waren skurril, teils blutrünstig und in jedem Fall außergewöhnlich, so dass die theoretischen Inhalte damit zum einen gut verdeutlicht wurden und zum anderen der Tag äußerst kurzweilig und abwechslungsreich verlief. Viele der bestärkenden Aussagen in Märchen finden sich auch als Grundhaltungen in der Franz-Kett-Pädagogik wieder, wie z. B. „Wir sind alle Königskinder!“, „Wer seine eigene Krone sieht/spürt, erkennt auch die Krone der anderen!“, „Wünsche helfen nur, wenn sie uns in Bewegung setzen!“, „Gib nicht auf, habe Mut!“, „Du musst es nicht alleine schaffen!“, u.v.m.

Der Tag endete mit der Erzählung „Das Weizenkorn“, welches                                       vom sich erneuernden Leben, der Freude an der Arbeit und                                                           dem Glück, anderen zu helfen, erzählte.

 

 

In den Mittwoch starteten wir dann mit einem Morgenlob zu der Aussage: „Sieben auf einen Streich“, des tapferen Schneiderleins im Märchen, welche im Bezug stand zu einer unglaublich bestärkenden Aussage des Psalms 18 „Gott, du umgürtest mich mit Kraft“.

Den sich anschließenden Vormittag  nutzten wir, um den Vortrag Heinrich Dickerhoffs Revue passieren zu lassen. Eine Gruppenreflexion führte jede/n Teilnehmer/in dazu, in und an ihren/seinen Schlüssel konkrete Vorhaben für das eigene Praxisfeld im Bezug zu Märchen und zur FranzKett-Pädagogik zu weben und zu knüpfen.

Nach einem freien Nachmitttag erlebte die Gruppe dann am Abend nicht nur eine weitere Märchenerzählung, sondern im Vorfeld auch das spielerische Einbinden der Händedesinfektion mit Hilfe eines Liedes, welches nicht nur für saubere Hände sorgte, sondern auch zu viel Erheiterung führte. Angelehnt an das gleichnamige Bilderbuch „Die kleine Maus und die große Mauer“ war dann die  Erzählung, deren   Mittebildgestaltung viele kreative Ideen der TeilnehmerInnen zum Überwinden der besagten hohen Mauer einbrachte. Traditionell trug der Länderabend am Mittwoch neben dem geselligen Austausch auch dazu bei, regionale Köstlichkeiten und Spezialitäten aus den Herkunftsländern und –regionen der TeilnehmerInnen kennenlernen zu können.

 

Der Donnerstag war angefüllt mit verschiedenen Aufgaben. Während die TrainerInnen weiter am Kompetenzkanon arbeiteten, setzten sich alle anderen TeilnehmerInnen unter Anleitung eines/r Gruppenverantwortlichen in drei Kleingruppen mit verschiedenen Fragestellungen auseinander. Diese bezogen sich auf das Märchenerzählen in der Franz-Kett-Pädagogik und deren Umsetzung. Die Ergebnisse wurden dann am Nachmittag nach den Richtlinien der Franz-Kett-Pädagogik (Verbildlichung, Versprachlichung/Verklanglichung, Verleiblichung) anschaulich präsentiert. Dazu konnten wir auch Franz Kett persönlich begrüßen. „Alte Hasen“ freuten sich über ein Wiedersehen, „Neulinge“ über ein erstes Kennenlernen und er selbst darüber, mitzuerleben, wie engagiert und begeistert an der Franz-KettPädagogik weitergearbeitet wird. Mit einem sehr bewegenden Gottesdienst zum Thema „Leben in Fülle“, in welchen Franz Kett aktiv eingebunden war und zu jedem Teilnehmer, jeder Teilnehmerin persönlich Kontakt aufnahm sowie der Verleihung einiger Zertifikate im Anschluss an den Gottesdienst, beschlossen  wir den Donnerstagabend. 

In den letzten Tag einer kurzweiligen Woche starteten wir am Freitag und ließen bereits im Morgenlob zum Thema „Steh auf und geh“ den Verlauf, gleichsam die Wege der Woche, gedanklich noch einmal an uns vorbeiziehen. Nach einem letzten Märchen „Die Prinzessin und das Schatzkästchen“ folgte noch eine kurze Reflexion zu dem was sich für jede/n Einzelne/n in dieser Woche erschlossen hat und was es evtl. zu     verändern, zu verbessern und anzusprechen gibt. Und so gingen nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen alle TeilnehmerInnen wieder in ihren Alltag oder Urlaub, auf jeden Fall auf eine kurze oder auch längere Rückreise in ihre Heimatorte. Egal, was die kommenden Monate bringen, welchen Verlauf die Pandemie bringt, welchen Hindernissen, Hürden und Herausforderungen wir alle tagtäglich begegnen, sind alle wieder einmal gestärkt, beschenkt und dankbar nach Hause gefahren – im Gepäck viele Begegnungen, Eindrücke sowie Erfahrungen und vor allem die Gewissheit, mit der Franz-Kett-Pädagogik auf einem guten Weg zu sein, den es sich weiter zu unterstützen und voranzubringen lohnt.

„Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück!“ – In diesem Sinne DANKE nochmals an den Vorstand,  an alle die diese Woche organisiert und vorbereitet haben sowie an alle, die teilgenommen und sich eingebracht haben.

 

 

Stefanie Khalil