Archiv der Kategorie: Sonstiges

Impressionen des internationalen Symposiums des tschechischen Instituts für Franz-Kett-Pädagogik

Internationales Symposium des tschechischen Instituts für Franz-Kett-Pädagogik – Spolecnost pedagogiky Franze Ketta, z.s.

simply, slowly, together

The contribution of Franz Kett Pedagogy to current Issues of education with workshops for personal and social development of teachers

jednoduchý, pomalý, dohromady

Příspěvek pedagogiky Franze Ketta k aktuálním otázkám vzdělávání

einfach, langsam, gemeinsam

Beitrag der Franz-Kett-Pädagogik zu aktuellen Fragen der Erziehung & Bildung

Nach drei Anläufen konnte in diesem Jahr endlich das internationale Symposium stattfinden, zu welchem das Tschechische Institut Spolecnost pedagogiky Franze Ketta, z.s.  aus Anlass seines 10jährigen Bestehens bereits 2019 eingeladen hatte. Jetzt sind es fast schon dreizehn Jahre, in denen die Franz-Kett-Pädagogik in Tschechien wächst und wirkt – wie umfangreich, bunt und vielfältig, das war beim zweitägigen Treffen vom 17.-18. Juni 2022 in Vodnany erlebbar. Rund 80 Teilnehmende aus Tschechien, Rumänien und Deutschland waren gekommen. Meine Eindrücke möchte ich verknüpfen mit den drei Worten, die das Symposium überschrieben und gleichzeitig die Pädagogik charakterisieren sollten:

einfach

einfach herzlich, einfach schön, einfach großartig war schon das Willkommen an der Türe, wo jede und jeder einzeln begrüßt wurde mit liebevoll vorbereiteten, üppigen Gaben (von selbst getöpferten Ansteckern, leckeren Backwaren bis hin zum Budweiser Bier). Viele Hände hatten dies wohl wochenlang vorbereitet. Das genaue Programm jedoch für den Einstieg am Freitag entstand ziemlich spontan – in dieser unaufgeregten, unglaublich kreativen Weise, die Eva Muronova und Cyril Havel auszeichnen. Zusammen mit Barbora Holoubková stellen sie den Vorstand des tschechischen Institutes und stehen für die beeindruckende Aufbauarbeit dieser 13 Jahren. Sie führten humorvoll durch die Tage – mit schlichten, einfachen und gleichwohl tiefschichtigen Elementen.

Leider konnte Franz Kett aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Vodnany reisen. In einer Videobotschaft grüßte er die Versammlung und sprach seine Glückwünsche aus.  Margot Eder war dankenswerterweise kurzfristig für ihn eingesprungen und entfaltete mit dem Teilnehmendenkreis eine ganzheitliche Betrachtung zum Motto des Symposiums.

langsam… – entschleunigt und entschleunigend …. und gerade dadurch gleichzeitig beschwingt und beflügelnd

Ich denke hier an das Morgenlob am Samstag, das mich nachhaltig bewegt hat. Eva Muroňová bezog hierfür das ein, was sie am Ort vorfand. In diesem Fall die Wiese vor dem Tagungshaus, auf der es künstlerische Impulse zu den Elementen Wasser, Erde, Luft, Licht sowie Pflanzenwelt und Mensch gab, umgesetzt in Skulpturen und Worten. Wir gingen mit viel Zeit einzeln umher, schauten, berührten, ließen uns anrühren. Anschauungen im besten Sinne… Schließlich fanden wir uns in Kleingruppen zusammen, die jeweils ein Element mit Klang und Bewegung umsetzten. Es war sehr beeindruckend, was ohne jede Wort-Sprache zum Ausdruck kam.

gemeinsam … in vielsprachiger Einheit

Dies wird wohl allen am eindrücklichsten in Erinnerung bleiben: die gemeinsam gesungenen Lieder – nacheinander auf tschechisch, ungarisch, rumänisch, deutsch … und dann gleichzeitig jedes in der eigenen Sprache. Wie verbindend die Musik ist, erst recht noch mit Gestik und Tanz! Ein Grund mehr, mit unseren Kindern unterschiedlicher Nationalitäten ganz viel zu singen.

Auch viele persönliche Begegnungen haben sich mir eingeprägt, auch oder gerade weil die Kommunikation zum Teil nur mit Blicken und Gesten verlief. Es war so schön, Euch alle kennen zu lernen!

Etwas mühsamer ist natürlich, wenn man sich (wort-)sprachlich differenzierter verständigen möchte. Zum Glück gab es viele mehrsprachige Teilnehmende, die simultan in alle Richtungen übersetzten. Ihre sicher anstrengende, so wertvolle Arbeit war vor allem am Samstagvormittag in den vier Arbeitsgruppen gefragt, die sich zu folgenden Themenbereichen bildeten:

  • Kindergarten und Franz-Kett-Pädagogik

Was bringt die Anwendung der Franz-Kett-Pädagogik unserem Kindergarten?

  • Leitung des Kindergartens und Franz-Kett-Pädagogik

Wie beeinflusst das pädagogische Konzept der Franz-Kett-Pädagogik meinen Leitungsstil und mein Arbeiten im Team?

  • Franz-Kett-Pädagogik und religiöse Bildung

Wie sind meine Erfahrungen mit der Anwendung der Franz-Kett-Pädagogik im Religionsunterricht und in der Katechese? (Vor allem im Bezug auf die Arbeit mit biblischen Texten.)

  • Persönlichkeitsentwicklung und Franz-Kett-Pädagogik

Wie hat sich die Franz-Kett-Pädagogik auf meine pädagogische Haltung ausgewirkt?

Als Teilnehmerin der Arbeitsgruppe I nahm ich von unserem Austausch unter anderem diese Wahrnehmung mit: ganz gleich in welchem Land, welchem kulturellen oder sozialen Umfeld, die Kinder profitieren überall auf immer ähnliche Weise von der Pädagogik. Die Fallberichte aus der Praxis, ob aus Siebenbürgen, Budweis oder Hanau beinhalteten die gleiche Essenz, die man vielleicht so zusammenfassen könnte:  Das respektvolle und zugewandte Dasein der Erzieherin sowie eine positive Gruppenatmosphäre wirken im Verbund mit den methodischen Elementen und Inhalten der Einheiten. Sie lassen in den Kindern Selbstvertrauen, Lebensfreude, Sozialkompetenzen, schöpferische Kräfte und vieles mehr erstarken. Gleichsam ein „pädagogisches Esperanto“, das wohl Kinder weltweit „verstehen“, eben weil es eine Herzenspädagogik ist, von der alle profitieren.

Am Nachmittag präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse, z. T. mit einer Bodenbildgestaltung oder auch nonverbal.

Zum Abschluss versammelten wir uns nochmals draußen vor dem Haus auf der Wiese. Neben der zusammenfassenden Ernte der gemeinsamen Tage schickten wir noch persönliche Videogrüße an Franz Kett, der sicher sehr gerne hier dabei gewesen und sich an der bunten Vielfalt gefreut hätte.

Der Großteil der Teilnehmenden reiste danach ab.

Am Sonntag früh feierten wir anderen noch Gottesdienst. Ein goldenes Seil stand für das verbindende Charisma, mit dem Jesus seine Jüngerschaft sammelt und eint. Doch nach dem Karfreitagserlebnis sind sie verstört und in ihrer Trauer vereinzelt. Da tritt Jesus in ihre Mitte, wünscht ihnen Frieden, atmet ihnen die Ruach zu.  Und sie spüren den Impuls, sich erneut miteinander zu verbinden, sich am inneren Zusammen-Halt aufzurichten und festzuhalten.

Danke Cyril, für diese inspirierende Gestaltung.

Danke Eva, für deinen mitreißenden Esprit.

Danke allen, die in der praktischen und inhaltlichen Vorbereitung, den workshops, den Übersetzungen u.v.m. diese Tage so bereichernd für uns gemacht haben.

Es waren Tage der Begegnung, der Inspiration, der Herzlichkeit.
Děkuji z celého srdce!

Szívből köszönöm!

Vă mulțumesc din partea de jos a inimii mele!

Von Herzen Danke.

Dagmar Kretz, Würzburg / Deutschland

Impressionen aus der Bibelwerkstatt auf dem Katholikentag in Stuttgart

Katholikentag Stuttgart 2022 …. Samstag, 28. Mai, 11.00–12.30 Uhr … ‚Zentrum Bibel und Spiritualität‘ …. Über die Sinne zum Sinn – Bibelarbeit nach Franz Kett …. der Bibel ganzheitlich und sinnorientiert begegnen …

… Wigbert Spinrath, Trainer für Franz-Kett-Pädagogik GSEB … hat mit gut 30 Frauen und Männern eine Anschauung über die Berufung der Jünger als Workshop gestaltet …

… die Franz-Kett-Pädagogik wurde ansichtig … zahlreiche Eindrücke bei den Teilnehmenden weckten viele Fragen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

‚Franz-Kett-Pädagogik GSEB‘ auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart

Trainer*innen des Institutes für Franz-Kett-Pädagogik GSEB bieten im offiziellen Programm des Katholikentages in Stuttgart vom 25. – 29. Mai zwei Workshops zur Franz-Kett-Pädagogik an. Einmal wird es eine Bibelarbeit nach Franz Kett im ‚Zentrum Bibel und Spiritualität‘ geben, ein weiterer Workshop findet im ‚Zentrum Familien und Generationen‘ statt.

Weitere Informationen hierzu geben:

Pastoralreferent Wigbert Spinrath, Trainer für Franz-Kett-Pädagogik GSEB Wigbert.Spinrath@franz-kett-paedagogik.de

Sozialpädagogin Maria Steinfort, Trainerin für Franz-Kett-Pädagogik GSEB Maria.Steinfort@franz-kett-paedagogik.de

Hier die Workshop-Angebote im Einzelnen:

Bibelwerkstatt im ‚Zentrum Bibel und Spiritualität‘ zum Thema:
Über die Sinne zum Sinn – Bibelarbeit nach Franz Kett 
Der Bibel ganzheitlich und sinnorientiert begegnen
Zeit:
Samstag, 28. Mai 22, 11.00–12.30
Ort der Veranstaltung:
Hospitalhof, EG, Salon, Büchsenstr. 33 ; Nächste Haltestellen: Berliner Platz (Hohe Straße) [U]; Stadtmitte [S;U]

Werkstatt im ‚Zentrum Familien und Generationen‘ zum Thema:
Glauben erleben nach Franz Kett
Über die Sinne zum Sinn
Zeit: Samstag, 28. Mai 22, 14.00–15.30
Ort der Veranstaltung:
Ev. Jugend Stuttgart, 2. OG, Atelier, Fritz-Elsas-Str. 44 ; Nächste Haltestellen: Berliner Platz (Hohe Straße) [U]; Stadtmitte [S;U]

Eindrücke vom Kurswochenende – „Die Hoffnung blüht auf“

Nach einer langen Pause (durch Corona geschuldet) konnten wir uns endlich wieder zu einem Kurswochenende vom 04. – 06. März in der Oase Steinerskirchen treffen. Die Freude über das Wiedersehen war bei den 27 Teilnehmerinnen groß und es fand ein reger Gesprächsaustausch bei einem gemeinsamen Abendessen statt.

Mit Begrüßungstänzen und verschiedenen Liedern starteten wir in die Abendeinheit zum  Thema „Hoffentlich, hoffentlich wird alles gut“. Über ein goldenes Seil traten die Teilnehmerinnen in Beziehung und eine Verbundenheit wurde wahrgenommen. Gemeinsam legten wir das Seil am Boden ab und es wurde zu einem Herzen geformt. Jede Teilnehmerin durfte ihre Hoffnungsgedanken ins Bild bringen.

Am Samstag starteten wir mit einem Morgenlob zum Thema „Wage einen neuen Blick“ in den neuen Tag. Ein besonderer Blick – ein Hoffnungsblick sollte die Teilnehmerinnen an diesem Wochenende nämlich begleiten. Nach einem leckeren Frühstück ging es gestärkt in den Vormittag. Wir gestalteten die Bodenbilder zu den Geschichten „Jesus macht heil – Der blinde Bartimäus“ und zu der Bilderbuchgeschichte „Varenka“.

Nach dem Mittagessen entdeckten wir, was für ein besonderer Schatz in einer Blumenzwiebel verborgen ist und wie kostbar auch wir sein könnten. Wir brachten auch noch die Kreuzgestalt in uns zum Ausdruck und gestalteten den Kreuzweg bis hin zu Ostern, wo neues Leben, neue Hoffnung erblüht. Gestärkt nach dem Abendessen gingen wir fröhlich und mit viel Schwung, begleitet durch Tänze und Lieder in die Abendeinheit. Wir durften die Geschichte „Charlotte das Huhn mit den langen Beinen“ erleben.

Am Sonntag schlossen wir dann dieses großartige und hoffnungsbringende Wochenende mit der Morgenbesinnung „Und die Hoffnung blüht auf“ ab. Mit vielen Hoffnungsworten und mit Vertrauen gestärkt traten wir nach dem Mittagessen unseren Hoffnungsweg nach Hause an.

 

Ein herzliches Dankeschön an Andrea Alt, Angelika Stegmair und Irmi Keiß (Musikalische Begleitung) für das liebevoll und herzerwärmende Kurswochenende

Ivonne Schöberl

Kinder angesichts von Krieg und Gewalt stützen – Jahrbuchanschauungen

Hier finden Sie einige Anschauungen aus den Jahrbüchern GSEB aufgelistet, in denen auf stärkende, positive Weise mit den Ängsten und Sorgen der Kinder umgegangen und darauf eingegangen wird.  Diese Einheiten können Erzieher und Erzieherinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern in Kindergarten und Schule durchführen.

Dabei sollen die Kinder gestärkt werden. Zudem wird Raum geschaffen, damit sie ihre Ängste und Sorgen aussprechen sowie ein Gefühl der Solidarität entwickeln können uvm.!

Sollten Sie keinen Zugang zu den Jahrbüchern haben, finden Sie in Kürze einige Anschauungen als Download auf franzkett-verlag.de

 

  • Die Kinderbrücke, JB 2013, S. 170
  • Die drei Schmetterlinge, JB 2016 / Band 7, S. 136
  • Mein Zuhause – dein Zuhause, JB 2016 / Band 7, S. 130
  • Grenzen überwinden – Brücken bauen, JB 2017 / Band 8, S. 139
  • In der Fremde ein Zuhause finden, JB 2017/ Band 8, S. 143
  • Ich bin anders als Du – Wir sind Kinder einer Welt (Kindergarten) JB 2012, S. 80
  • Vielfalt ist bunt – Vielfalt braucht Respekt (für Schule) JB 2017 / Band 8, S. 149
  • Der gute Ton (Schule, Teams), JB 2018 / Band 9, S. 38
  • Ich muss dir was sagen – vom verantwortungsvollen Umgang mit Worten (Schule), JB 2018 / Band 9, S. 174
  • Der gute Ton JB 2018 / Band 9, S. 38
  • Psalmen entdecken, Gefühle vor Gott bringen, JB 2019 / Band 10, S. 46
  • In meinen Gefühlen zuhause sein (Krippe/Kita), JB 2019 / S. 34

 

Onlinetagung des wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Franz-Kett-Pädagogik GSEB am 30. Oktober 2021

 

Der wissenschaftliche Beirat unseres Instituts, bestehend aus acht Fachleuten, diskutierte über Themen, die vom Vorstand des Instituts bzw. von den Mitgliedern gestellt worden sind. (Für Mitglieder des Instituts ist im Mitgliederbereich das Protokoll ab 1. Dezember zu finden).

Zu den Themen zählten Überlegungen und Ideen zum geplanten Jahrbuch 2022, das nächstes Jahr zum Thema „trotzdem“ erscheinen wird. Inhalt wird aus aktuellem Anlass (Pandemie), aber auch weil es eine Grundgegebenheit jedes Menschen ist, die menschliche Verletzlichkeit (Vulnerabilität) sein. Selbstverständlich mit vielen praktischen Beispielen für die alltägliche Praxis.

Der Beirat hat auch sehr konkret über Regeln für die Berufung von Trainern und Trainerinnen sowie Kursleitern und Kursleiterinnen diskutiert. Er machte auf einige bedeutende Aspekte aufmerksam. Dadurch hat der Vorstand neue Impulse zum Weiterdenken bekommen.

Nicht zuletzt wurden im Beirat die wichtigsten aktuellen Themen der (Religions)Pädagogik erörtert, damit auch die Franz-Kett-Pädagogik am Puls der Zeit bleibt.

Impressionen der Sommerwoche in Steinerskirchen

Sommerwoche in Steinerskirchen: 02.08.-06.08.2021

„Als das Wünschen noch geholfen hat….“ – Mit Märchen nach Gott und Lebensmut fragen

Alle freuten sich riesig, dass nach einer außergewöhnlichen, durch Corona bestimmten Zeit, alles Wünschen offensichtlich geholfen hatte und wir uns 2021 endlich wieder zur Sommerwoche in der Oase Steinerskirchen treffen konnten.

TeilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz,                                                        Italien,  Tschechien und Ungarn freuten sich am Montag über das Wiedersehen und starteten mit einer „Schlüsseleinheit“ im wahrsten Sinne des Wortes zum Thema Märchen. Schlüssel, auch in Märchen ein häufig vorkommender Gegenstand, begleiteten uns aktiv, als auch Mit dem bekannten Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, welches von einem Glückskind erzählt, endete der Montag.

 

Mit einem Morgenlob am Dienstag zum Thema „Wasser des Lebens – mit offenen Sinnen Lebensspendendes entdecken und weitergeben“ machten wir uns bereit für allerlei Märchenhaftes. Heinrich        Dickerhoff,   Theologe,     Märchenerzähler, Märchenerkunder und Buchautor gab uns dann viele theoretische Informationen und Impulse zum Thema. Diese wurden von ihm an vielen Märchen veranschaulicht, die er zwischendurch sehr lebendig und eindrucksvoll erzählte. Die für Erwachsene gedachten Märchen waren skurril, teils blutrünstig und in jedem Fall außergewöhnlich, so dass die theoretischen Inhalte damit zum einen gut verdeutlicht wurden und zum anderen der Tag äußerst kurzweilig und abwechslungsreich verlief. Viele der bestärkenden Aussagen in Märchen finden sich auch als Grundhaltungen in der Franz-Kett-Pädagogik wieder, wie z. B. „Wir sind alle Königskinder!“, „Wer seine eigene Krone sieht/spürt, erkennt auch die Krone der anderen!“, „Wünsche helfen nur, wenn sie uns in Bewegung setzen!“, „Gib nicht auf, habe Mut!“, „Du musst es nicht alleine schaffen!“, u.v.m.

Der Tag endete mit der Erzählung „Das Weizenkorn“, welches                                       vom sich erneuernden Leben, der Freude an der Arbeit und                                                           dem Glück, anderen zu helfen, erzählte.

 

 

In den Mittwoch starteten wir dann mit einem Morgenlob zu der Aussage: „Sieben auf einen Streich“, des tapferen Schneiderleins im Märchen, welche im Bezug stand zu einer unglaublich bestärkenden Aussage des Psalms 18 „Gott, du umgürtest mich mit Kraft“.

Den sich anschließenden Vormittag  nutzten wir, um den Vortrag Heinrich Dickerhoffs Revue passieren zu lassen. Eine Gruppenreflexion führte jede/n Teilnehmer/in dazu, in und an ihren/seinen Schlüssel konkrete Vorhaben für das eigene Praxisfeld im Bezug zu Märchen und zur FranzKett-Pädagogik zu weben und zu knüpfen.

Nach einem freien Nachmitttag erlebte die Gruppe dann am Abend nicht nur eine weitere Märchenerzählung, sondern im Vorfeld auch das spielerische Einbinden der Händedesinfektion mit Hilfe eines Liedes, welches nicht nur für saubere Hände sorgte, sondern auch zu viel Erheiterung führte. Angelehnt an das gleichnamige Bilderbuch „Die kleine Maus und die große Mauer“ war dann die  Erzählung, deren   Mittebildgestaltung viele kreative Ideen der TeilnehmerInnen zum Überwinden der besagten hohen Mauer einbrachte. Traditionell trug der Länderabend am Mittwoch neben dem geselligen Austausch auch dazu bei, regionale Köstlichkeiten und Spezialitäten aus den Herkunftsländern und –regionen der TeilnehmerInnen kennenlernen zu können.

 

Der Donnerstag war angefüllt mit verschiedenen Aufgaben. Während die TrainerInnen weiter am Kompetenzkanon arbeiteten, setzten sich alle anderen TeilnehmerInnen unter Anleitung eines/r Gruppenverantwortlichen in drei Kleingruppen mit verschiedenen Fragestellungen auseinander. Diese bezogen sich auf das Märchenerzählen in der Franz-Kett-Pädagogik und deren Umsetzung. Die Ergebnisse wurden dann am Nachmittag nach den Richtlinien der Franz-Kett-Pädagogik (Verbildlichung, Versprachlichung/Verklanglichung, Verleiblichung) anschaulich präsentiert. Dazu konnten wir auch Franz Kett persönlich begrüßen. „Alte Hasen“ freuten sich über ein Wiedersehen, „Neulinge“ über ein erstes Kennenlernen und er selbst darüber, mitzuerleben, wie engagiert und begeistert an der Franz-KettPädagogik weitergearbeitet wird. Mit einem sehr bewegenden Gottesdienst zum Thema „Leben in Fülle“, in welchen Franz Kett aktiv eingebunden war und zu jedem Teilnehmer, jeder Teilnehmerin persönlich Kontakt aufnahm sowie der Verleihung einiger Zertifikate im Anschluss an den Gottesdienst, beschlossen  wir den Donnerstagabend. 

In den letzten Tag einer kurzweiligen Woche starteten wir am Freitag und ließen bereits im Morgenlob zum Thema „Steh auf und geh“ den Verlauf, gleichsam die Wege der Woche, gedanklich noch einmal an uns vorbeiziehen. Nach einem letzten Märchen „Die Prinzessin und das Schatzkästchen“ folgte noch eine kurze Reflexion zu dem was sich für jede/n Einzelne/n in dieser Woche erschlossen hat und was es evtl. zu     verändern, zu verbessern und anzusprechen gibt. Und so gingen nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen alle TeilnehmerInnen wieder in ihren Alltag oder Urlaub, auf jeden Fall auf eine kurze oder auch längere Rückreise in ihre Heimatorte. Egal, was die kommenden Monate bringen, welchen Verlauf die Pandemie bringt, welchen Hindernissen, Hürden und Herausforderungen wir alle tagtäglich begegnen, sind alle wieder einmal gestärkt, beschenkt und dankbar nach Hause gefahren – im Gepäck viele Begegnungen, Eindrücke sowie Erfahrungen und vor allem die Gewissheit, mit der Franz-Kett-Pädagogik auf einem guten Weg zu sein, den es sich weiter zu unterstützen und voranzubringen lohnt.

„Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück!“ – In diesem Sinne DANKE nochmals an den Vorstand,  an alle die diese Woche organisiert und vorbereitet haben sowie an alle, die teilgenommen und sich eingebracht haben.

 

 

Stefanie Khalil

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – Downloads zur Fasten- und Osterzeit im Franz-Kett-Verlag GSEB

Was Ihr noch nie gehört habt, dass hört Ihr jetzt, was Ihr noch nie geschaut habt, dass seht Ihr jetzt! Im Franz-Kett-Verlag GSEB gibt es Downloads zur Fasten- und Osterzeit zu erwerben.

Ein Kreisritual für Krippenkinder in der Passions- und Osterzeit 

https://www.franzkett-verlag.de/shop/jahrbuecher/jahrbuch-einheiten-als-pdf/fastenzeit-und-ostern/ein-kreisitual-fuer-krippenkinder-in-der-passions-und-osterzeit.html

 

Mit ganzem Herzen – Von Palmsonntag bis Ostern

https://www.franzkett-verlag.de/shop/jahrbuecher/jahrbuch-einheiten-als-pdf/fastenzeit-und-ostern/mit-ganzem-herzen-von-palmsonntag-bis-ostern.html

 

Bitte weiterpfeifen!!!